Dr. med. Cherin Kistner PLASTISCHE & ÄSTHETISCHE CHIRURGIE Am Gräslein 12, 90402 Nürnberg Tel. (0911) 21 444 55 Fax (0911) 21 444 42 www.plastischechirurgie-kistner.de info@plastischechirurgie-kistner.de

Ordentliches Mitglied in der Vereinigung der deutschen Plastischen Chirurgen (VDPC)

Oberarm- und Oberschenkelstraffung

Altersbedingt, bei deutlicher und schneller Gewichtsabnahme oder gelegentlich auch nach großflächiger Fettabsaugung kann sich das Problem eines bestehenden Hautüberschusses zeigen. Vor allem Frauen sind betroffen: Die weiche Haut hängt faltig, schlaff und ohne Spannung an Oberarmen und/oder Oberschenkeln herab. Bei ausgeprägten Falten im Oberschenkelbereich berichten die Patientinnen auch von unangenehmem Schwitzen und Rötungen in den Hautfalten.

Operationstechniken

Bei einer operativen Hautstraffung an Oberarmen und/oder Oberschenkeln wird die Oberhaut und das Fettgewebe
darunter zirkulär gestrafft und das überschüssige Gewebe entfernt. An den Oberschenkeln kann sich eventuell eine
zusätzliche Liposuction zur verbesserten Konturformung empfehlen.

Die Narben befinden sich üblicherweise jeweils an der Innenseite der Gliedmaßen, verlaufen jedoch- je nach Men-
ge des Hautüberschusses- oft über die gesamte Länge von Oberarm bzw. Oberschenkel.
Am Oberarm kann mittels neuerer Operationsmethodik, durch Bildung einer so genannten „Hockeyschlägernarbe“,
die Narbe sehr zufriedenstellend verkürzt und mit einer kurzärmeligen Bluse gut verdeckt werden.

Risiken

Nach der Operation können Wundheilungsstörungen auftreten, die zum Teil zu kleineren Hautnekrosen, also abgestorbenen Hautarealen, führen können und narbig abheilen. Beide Arme oder Beine sollten symmetrisch und optimal gestrafft werden, so dass eine Korrekturoperation möglichst nicht notwendig wird. Mögliche Blutergüsse

sind in den nachfolgenden 14 Tagen rückläufig. Um die Narben entsteht zunächst ein Taubheitsgefühl, welches sich

im Laufe der folgenden Monate wieder bessert.

Verhalten nach der Operation

Nach Hautstraffung an beiden Beinen ist die postoperative Behandlung für die Betroffenen aufwendiger als nach einer Oberarmstraffung und mit einem mehrtätigen stationären Aufenthalt verbunden: Um die erste Wundheilung ungestört zu ermöglichen, besteht für drei bis vier Tage Bettruhe. Nach der Operation sollte möglichst kontinuierlich

eine Kompressionsjacke bzw. -hose getragen werden.