Dr. med. Cherin Kistner PLASTISCHE & ÄSTHETISCHE CHIRURGIE Am Gräslein 12, 90402 Nürnberg Tel. (0911) 21 444 55 Fax (0911) 21 444 42 www.plastischechirurgie-kistner.de info@plastischechirurgie-kistner.de

Ordentliches Mitglied in der Vereinigung der deutschen Plastischen Chirurgen (VDPC)

Handchirurgie

Hallux valgus, Golf- /Tennisarm, Hammerzehe

Die Hände sind sicherlich für jeden Einzelnen das wichtigste Werkzeug, selbstständig im Leben zu bestehen. Besonders dann, wenn eine Hand aufgrund einer Verletzung oder einer Operation nicht oder nur begrenzt einsatzfähig ist, wird uns die Notwendigkeit der vollständigen Funktion der Hand besonders bewusst.

Greiffunktion, Grob- und Feinmotorik, Tastsinn, Kraft und Beweglichkeit- nur ein kompliziertes und harmonisches Zusammenspiel von Knochen, Gelenken, Sehnen, Muskeln, Durchblutung und Nerven gewährleistet eine vollständige Handfunktion.

Bei einer notwendigen Behandlung ist in jedem Falle eine aktive Mitarbeit des Patienten erforderlich. Nach einer Operation und eventuell anschließender erforderlicher Krankengymnastik kann selbst der beste Operateur kein optimales Ergebnis erreichen, wenn der Patient die an ihn gestellten Aufgaben nicht ernst nimmt und erfüllen kann!

Morbus Dupuytren

Der Morbus Dupuytren ist eine Erkrankung der Palmarfaszie in der Hohlhand. Diese über den Sehnen, Nerven und Gefässen gelegene derbe bindegewebige Schicht verdickt sich im Falle dieser Erkrankung und kann bei Fortschrei

ten auf einzelne oder auch mehrere Finger übergehen. Dann findet sich das Bild eines eingezogenen Fingers. Die

Haut erscheint sehr hart und eingezogen, der jeweilige Finger lässt sich nicht mehr strecken.

Die sinnvollste Behandlung ist hierbei die Operation. Über dem derben Strang wird die Haut eröffnet und die verdickte Palmarfaszie unter Schonung der Fingernerven und dazugehörigen Gefässe entfernt. Drainagen werden in den Wundbereich eingelegt, welche in den folgenden 1- 2 Tagen nachlaufendes Blut aus der Wunde leiten soll. Bei Beteiligung eines oder mehrerer Finger wird für die folgenden 2 Wochen eine Gipsschiene angelegt. Anschließend kann der Fadenzug erfolgen. Der Patient kann dann seine Handfunktion mittels Bewegungsübungen im Wasserbad

und Krankengymnastik vollständig wiederherstellen.